<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876</id><updated>2011-07-31T10:16:45.424+02:00</updated><title type='text'>Deliberation</title><subtitle type='html'>In der heutigen Zeit wird Erziehung und Bildung immer wichtiger. Doch die Wertigkeit in der Öffentlichkeit nimmt leider nicht so sehr zu, wie die Aufgaben und Anforderungen steigen. Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft. Nicht nur für das einzelne Kind, sondern auch für unsere Gesellschaft.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>23</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-7002613989987337973</id><published>2010-03-27T13:43:00.006+01:00</published><updated>2010-03-27T14:31:29.291+01:00</updated><title type='text'>weiter mit dem Thema: Türkische Gymnasien in Deutschland</title><content type='html'>Bislang ging es vor allem um Sprachentwicklung und Sprachförderung im Rahmen von Zweisprachigkeit: Eindeutig ein Thema für den Deliberations Blog!&lt;br /&gt;Doch im weiteren werde ich mich allgemein mit dem Thema Bildung und Bildungssystem anhand der Forderung auseinander setzen. Hier geht es weiter auf meinem Bildungsblog:&lt;br /&gt; &lt;a href="http://deliberativ-bildung.blogspot.com/"&gt;http://deliberativ-bildung.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-7002613989987337973?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/7002613989987337973/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/03/weiter-mit-dem-thema-turkische-schulen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/7002613989987337973'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/7002613989987337973'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/03/weiter-mit-dem-thema-turkische-schulen.html' title='weiter mit dem Thema: Türkische Gymnasien in Deutschland'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-7354753270157751585</id><published>2010-03-27T13:25:00.000+01:00</published><updated>2010-03-27T13:26:01.818+01:00</updated><title type='text'>Türkische Gymnasien in Deutschland? Teil II</title><content type='html'>Im vorherigen Artikel haben wir nur eine Schwachstelle der Argumentation gesehen, aber noch nicht weiter gedacht.&lt;br /&gt;Was können wir also tun, um das Problem der Sprachentwicklung in den Griff zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe türkische Eltern oder alle Eltern, welche die deutsche Sprache nicht so gut wie ihre Muttersprache beherrschen, sprechen sie mit ihren Kindern in ihrer Muttersprache, und das vom ersten Tag an. Wer das System Sprache verstanden hat, kann im frühen Kindesalter eine zweite, dritte oder vierte Sprache perfekt lernen ohne die eigene Sprache zu verlernen.&lt;br /&gt;Hieraus ergibt sich, dass die Kinder frühzeitig in ein Umfeld gelangen müssen, indem sie mit der Umgebungssprache, hier deutsch umgehen müssen. Dazu gehören Kindergärten, Kinderkrippen, Krabbelstuben uvm. Wenn möglich sollte versucht werden in eine Einrichtung zu kommen, in der nur ein Teil der Kinder ebenfalls eine andere Muttersprache hat. Doch dies ist leider nicht immer möglich. In Einrichtungen lernen die Kinder die Sprache von Muttersprachlern und haben so umfangreiche Möglichkeiten die Sprache schnell, sicher und perfekt zu lernen.&lt;br /&gt;Zu Integration gehört ein gleichwertiger Kontakt zu Kindern aus der Umgebung. Versuchen sie ein Gleichgewicht zu finden, zwischen dem Ermöglichen von Kontakten aus dem eigenen kulturellen Umfeld und aus dem deutschen Kulturellen Umfeld. In diesen Freundschaften lernen Kinder mehr als in einem Deutschkurs.&lt;br /&gt;Seien sie ehrlich zu sich und zu Erziehern, Lehrern usw. Es gibt deutsche Kinder, die sprachliche Auffälligkeiten zeigen. Die gibt es in jeder Muttersprache. Doch können Schwächen in der Muttersprache auch von den kompetentesten Erziehern meist nicht erkannt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch reicht unser System aus? Scheinbar nicht, sonst würden nicht so viele Kinder in die Schule kommen und nur sehr wenig Deutsch beherrschen. Hierfür lassen sich sicherlich Gründe finden.&lt;br /&gt;laut einer Expertise des paritätischen Wohlfahrtsverbandes braucht es für eine gute Entwicklung einen entsprechenden Stellenschlüssel in der Kindertageseinrichtung. Dies soll gewährleisten, dass Kinder genügend erwachsene Ansprache bekommen.&lt;br /&gt;http://www.der-paritaetische.de/uploads/tx_pdforder/expertise_gute_betreuung_web2_02.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Einrichtung von Integrationsgruppen, könnte hier für Erzieher wie auch für Kinder eine Entlastung schaffen. Doch ist Integration in manchen Regionen gar nicht mehr möglich, da die Kindergruppen bis zu 100% aus Kindern mit Migrationshintergrund bestehen.&lt;br /&gt;Viele Erzieher sind nicht über den aktuellen Stand der Forschung zur Sprachentwicklung informiert. Das liegt wohl auch an verschiedenen Faktoren&lt;br /&gt;Viele Träger investieren wenig oder gar nichts in die Fort- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. &lt;br /&gt;Aufgrund der mangelnden Wertigkeit wird dieser Beruf nicht mehr als wichtiger Teil des Lebens verstanden, sondern mehr als Möglichkeit Geld zu verdienen&lt;br /&gt;Eingefahrene Strukturen verderben dem motivierten Erzieher die Lust auf Neues. Es wird sich anderen Dingen zugewendet.&lt;br /&gt;Überarbeitung und Krankheiten schränken die Möglichkeiten der Fortbildung und Weiterbildung stark ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammengefasst: Motivierte Erzieher braucht das Land, aber es wird nichts dafür getan, diese zu bekommen! Das Problem ist schon in der Grundstruktur der elementaren Erziehung zu suchen und lässt sich kaum kurzfristig lösen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-7354753270157751585?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/7354753270157751585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/03/turkische-gymnasien-in-deutschland-teil.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/7354753270157751585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/7354753270157751585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/03/turkische-gymnasien-in-deutschland-teil.html' title='Türkische Gymnasien in Deutschland? Teil II'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-8104244393141827961</id><published>2010-03-27T12:59:00.002+01:00</published><updated>2010-03-27T12:59:52.366+01:00</updated><title type='text'>Türkische Gymnasien in Deutschland? I</title><content type='html'>Der Aufruf türkische Gymnasien und Hochschulen in Deutschland zu gründen ereilt und aus der Türkei. Die Politik lehnt dieses Ansinnen deutlich ab. Doch was spricht dagegen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Argumentation des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan ist eher lückenhaft. So möchte er Kindern und Jugendlichen mit solchen Gymnasien eine Möglichkeit zum Abitur erschaffen, auch ohne ausreichende Deutschkenntnisse. Aus Sicht der Sprachentwicklung  kann man dieser Sicht leider in keiner Weise folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierzu einen kleinen Ausflug in die Sprachentwicklung:&lt;br /&gt;Vom ersten Tag an lernen Kinder neben vielen anderen Dingen die Muttersprache mit der sie tagtäglich angesprochen sind und von der sie umgeben sind. Die Laute fügen sich im Kopf zu Worten zusammen und diesen wird zunehmend Bedeutung zugemessen. Sprache im Kopf entsteht. Doch im Kopf reicht sie dem kleinen Kind nicht aus. Es probiert und produziert ebenfalls Laute, welche seinen Entsprechungen im Kopf ähneln. Durch die Reaktionen seiner Umwelt erfährt es hier Bestätigung:&lt;br /&gt;„Papapapapap“ „Ja, der Papa kommt gleich“ mit zugewandter Gestik und Mimik. Aus diesen einzelnen Worten, welche die Kinder erfolgreich erprobt haben und nun sicher verwenden können entwickeln sich Sätze. Es gibt schließlich Sachverhalte, die mehr als ein Wort verlangen.&lt;br /&gt;Grammatikalische Strukturen in den Äußerungen der Eltern werden analysiert und vom Kind auf Regelmäßigkeiten und Wiederholungen hin untersucht (klingt wahrscheinlich so schwer wie es ist!). Die selbstproduzierten Sätze der Kinder müssen immer mehr Inhalt vermitteln, da der Kopf immer mehr Inhalt mitteilen möchte. Von einer abgeschlossenen Sprachentwicklung der Muttersprache sprechen wir mit etwa 5 Jahren.&lt;br /&gt;Dieses System Sprache befindet sich nun im Kopf oder nach Spitzer könnte man sagen, es haben sich breite Pfade herausgebildet. Eine neue Sprache könnte man als zweiten Weg bezeichnen, der immer wieder von diesem großen Pfad abweicht. Durch häufiges Verwenden dieses Weges wird dieser genauso groß, wie der erste Pfad. Manchmal wollen Kinder auch den ersten Weg nicht mehr gehen, weil der zweite viel spannender empfunden wird, oder auch anders herum...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was hat dies nun mit Sprachförderung zu tun?&lt;br /&gt;Stellen sie sich nun vor, sie gehen in einem Wald. In diesem Wald gibt es einen großen Pfad. Doch die Neugier treibt sie an den Wald zu erforschen. Sicherlich werden sie in Sichtweise zum Pfad bleiben. Wenn sie nun nicht eine Stunde diesen Wald erforschen, sondern immer länger, dann werden sie zum einen sich neue Trampelpfade erschließen und zum anderen sich immer weiter von diesem Pfad entfernen können... in unserem Beispiel also von der Muttersprache.&lt;br /&gt;Doch nun stellen sie sich vor, sie trauen sich auf den großen Pfad und stellen fest, dass dieser selber schon marode ist, ständig im Kreis führt und auch sonst keine Sicherheit darstellt. Alleine das Bleiben auf diesem Pfad stellt schon eine Herausforderung für sie dar und der umliegende Wald wird als weniger interessant empfunden. Sie gehen nur soweit hinein, wie es unbedingt nötig ist, um ihre dringenden Bedürfnisse zu befriedigen.&lt;br /&gt;Zurück aus dem Wald sind wir nun bei dem Erwerb von Sprachen:&lt;br /&gt;Der Hauptpfad stellt eine Muttersprache dar, die gut und vollständig bei einem sicheren Partner gelernt wird. Gibt es bereits in der Muttersprache Schwierigkeiten fällt es Kindern schwer eine weitere Sprache zu lernen. Doch ist dieser Weg gut ausgebaut und die grammatikalischen Strukturen nicht durch den Versuch eine andere Sprache (in dem Fall leider meistens auch nicht korrekt) zu lehren, kann auf diesem Fundament ein guter Zweitspracherwerb stattfinden. &lt;br /&gt;Zusammenfassung:&lt;br /&gt;Kinder lernen zuerst von ihren nächsten Bezugspersonen eine Sprache. Um einen guten Spracherwerb zu fördern ist es egal, welche Sprache die erste Sprache ist. Hauptsache das Kind lernt sie von jemanden, der diese Sprache sicher beherrscht.&lt;br /&gt;Auf diesem Fundament kann ein Zweitspracherwerb sehr gut funktionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was hat das mit Erdogans Begründung zu tun?&lt;br /&gt;Herr Erdogan möchte Kindern helfen, das Abitur zu schaffen, die bislang teilweise ihre eigene Muttersprache (türkisch) nicht beherrschen und wie wir oben schon gesehen haben auch darauf aufbauend keine oder nur mangelnde Deutschkenntnisse haben.&lt;br /&gt;Doch da wir eben erfahren haben, dass der Mutterspracherwerb bereits vor der Grundschule abgeschlossen ist (Wortschatzerweiterungen ausgenommen) lässt sich hieraus ableiten, dass Kinder, die in der 5 Klasse beide Sprachen nicht ausreichend können, weitergehende Probleme haben, als mit einer türkischen Schule gelöst werden könnten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-8104244393141827961?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/8104244393141827961/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/03/turkische-gymnasien-in-deutschland-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/8104244393141827961'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/8104244393141827961'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/03/turkische-gymnasien-in-deutschland-i.html' title='Türkische Gymnasien in Deutschland? I'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-6452042740517326972</id><published>2010-01-07T20:08:00.002+01:00</published><updated>2010-01-07T20:09:36.525+01:00</updated><title type='text'>Internalität vs. Externalität</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Das Gefühl für Internalität (Selbstbestimmung) und Externalität (Fremdbestimmung) ist wohl ein sehr subjektives. Viele Faktoren führen zu diesen Gefühlen. So werden Menschen in einem sehr freizügigen politischen System sich eher selbstbestimmt als in einem kontrollierenden, einschränkendem politischen System fühlen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch Internalität und Externalität spüren alle Menschen zu jeder Zeit. So bin ich im Berufsleben bis zu einem gewissen Grad selbst- aber auch fremdbestimmt. Seien es Marktlage, gesetzliche Vorgaben oder Vorgesetzte, die meine Selbstbestimmung einschränken, so kann ich mich ihnen nie wirklich entziehen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch wie schaffen wir es, mit diesen Einschränkungen der Selbstbestimmung umzugehen. Einige Menschen suchen das Extrem. Während die Einen versuchen sich möglichst vielen Zwängen wie Pflichten zu entziehen, streben die Anderen nach möglichst totaler Fremdbestimmung und gehen z.B. in die Armee oder zur Fremdenlegion in der strikte Regeln und Vorgaben wie auch eine starke Gruppenzugehörigkeit ein starkes Gefühl der Externalität hervorrufen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die meisten von uns haben gelernt, dass es Dinge gibt, die man nicht ändern kann und Dinge, die man verändern, verbessern und anpassen kann. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kinder benötigen Erfahrungen mit beidem. Sie benötigen Raum und Platz, um selbst aktiv zu werden und ihre eigene Entwicklung zu steuern und anzuregen. Doch sie benötigen ebenso eine starke Führung und klare Regeln von den Erwachsenen. Das Ziel, ein Kind zu einem selbstbestimmten Individuum zu erziehen wird sicherlich nicht erreicht, indem die klaren Strukturen, die ein Kind zur Orientierung braucht beiseite geschoben werden. Vielmehr werden Kinder in einem Gleichgewicht aus beidem zu einem starken, selbstbestimmten Individuum. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer nicht mit Regeln konfrontiert wird, könnte sie später verzweifelt suchen oder aber diese völlig ablehnen. Schul- und Berufserfolg bleiben aus. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Woher soll ein Kind lernen, wie man zuhört wenn dieses Skill niemals eingefordert wird. Und ebenso geht es vielen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein Kind mit in die Schule und später ins Berufsleben mitbringen muss. Nicht alles lernt ein Kind aus sich heraus. Schließlich sind Kinder keine Pflanzen, die nur Licht, Wasser und Nahrung brauchen um zu gedeihen. Denn wie viel mehr muss ein Kind lernen als eine Pflanze, um als Erwachsener in unserer Welt zu bestehen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-6452042740517326972?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/6452042740517326972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/01/internalitat-vs-externalitat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/6452042740517326972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/6452042740517326972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/01/internalitat-vs-externalitat.html' title='Internalität vs. Externalität'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-1221177913814341991</id><published>2010-01-02T21:43:00.001+01:00</published><updated>2010-01-02T21:43:37.981+01:00</updated><title type='text'>Sprache bilden</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sehen im Alltag eine Vielzahl an Möglichkeiten, in denen Kinder Sprache entdecken und nutzen. Die Kinder sprechen miteinander, sie tauschen sich aus, finden gemeinsame Lösungen und streiten sich. Jedoch brauchen Kinder mehr als den Austausch mit anderen Kindern, um Sprache zu lernen. Die Kinder benötigen sprachliche Anregung außerhalb der Kindergruppe.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hierzu gehören Lese- und Sprachförderangebote genauso, wie das sprachliche Vorbild durch einen Erwachsenen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Alltag versuchen wir als Erzieher durch eine deutliche Aussprache, ganzen Sätzen und Unterstützung durch Mimik und Gestik, den Kindern hierfür den nötigen sprachlichen Förderanreiz zu bieten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ebenso greift das "korrektive Feedback", bei dem die sprachliche Äußerung des Kindes noch einmal grammatikalisch und sprachlich korrekt wiederholt wird. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf Korrektur und Nachsprechenlassen des Kindes sollte verzichtet werden. Dies kann zu einer sprachlichen Frustration des Kindes führen und somit die Freude an der Entdeckung der Sprache hemmen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kinder greifen auf, was sie hören. Den Kindern müssen aus diesem Grund verbale Anreize geboten werden. Wichtig dabei ist, das Niveau der Kinder zu halten und nicht zu vereinfachen. Die sogenannte "Babysprache" erleichtert die Kommunikation zwar im Moment, aber auf Dauer kann sich die Sprachentwicklung des Kindes hierdurch deutlich verzögern. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-1221177913814341991?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/1221177913814341991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/01/sprache-bilden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/1221177913814341991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/1221177913814341991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/01/sprache-bilden.html' title='Sprache bilden'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-5411557595341688929</id><published>2010-01-02T17:35:00.001+01:00</published><updated>2010-01-02T17:35:30.349+01:00</updated><title type='text'>Theaterspiel im Kindergarten</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Es gibt verschiedene Vorstellungen darüber, inwieweit mit Kindern Theater gespielt werden kann. Eine mir gängige Meinung ist, dass Kinder im Rollenspiel nichts anderes machen als Schauspieler auf einer Bühne. Der Grund für ihr Handeln und ihr Spiel ist ein Anderer. Was allgemein für das kindliche Spiel gilt, gilt auch beim Rollenspiel, bzw. beim angeleiteten Rollenspiel:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Siehe hierzu: &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Spiel'&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Spiel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Einer der besonders hervorzuhebenden Merkmale des kindlichen Spiels ist wohl die Lustbetontheit und die Freiwilligkeit des Spiels. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;"Das Kind spielt um des Spielens willens"&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Genauso sieht meine Vorstellung (und meine Planung) für ein Theaterprojekt aus. Die Kinder bekommen Rahmenbedingungen vorgegeben, in denen sie sich frei bewegen können. Sie dürfen teilnehmen, müssen es aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Doch wie baue ich ein solches Projekt auf:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Kinder, welche noch nie auf einer Bühne standen und noch niemals mit diesem Medium in Kontakt kamen, werden wohl erst einmal vorsichtiger im Umgang damit sein. Andere leben ihre Neugier aus und versuchen schnell sich selber dieses Medium zu erschließen. Beides sollte im Vorfeld bedacht sein. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Ein Heranführen an das kindliche Theaterspiel (oder vielmehr Schauspiel, wg. Dem Fehlen der Zuschauer, was doch das eigentliche Theaterspiel ausmacht) gehört für mich in eine Kleingruppe. Je nachdem, wie geübt die einzelnen Kinder bereits sind kann der Einstieg eher offen gehalten werden (dies ist das Thema, dies das Material! Lasst eurer Kreativität freien Lauf) oder sicherer und enger. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Meine Gruppe ist bereits in den Grundlagen geübt, sie standen auf einer Bühne und haben sich bereits fertige Theaterstücke angeschaut. Sie kennen die vorhandenen Materialien und haben in der Kleingruppe bereits die nötige Sicherheit entwickelt, keine Angst davor haben zu müssen, ausgelacht zu werden (es sei denn, dies ist Teil ihrer Rolle ;-) )&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Aus diesen Voraussetzungen heraus kann ich ein sehr offenes Herangehen an das Medium Schauspiel (ich nutze nun diesen Begriff, für die Eindeutigkeit) für die Kinder planen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Da ich sehr prozessorientiert plane und nur grobe Schritte im Voraus festlege, wobei diese auch wieder veränderbar sind, wenn der Prozess der Gruppe es erfordert ist es viel wichtiger für mich zu planen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Wie soll das kindliche Schauspiel aussehen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Für mich in dieser Phase der Planung ist entscheidend:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Prinzip der Freiwilligkeit, jedes Kind entscheidet, ob und was es spielen möchte. Es bekommt nur im Ausnahmefall eine Moderation von außen.&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Kinder entscheiden selber, wie sie ihre Rolle ausgestalten&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Material wird zur Verfügung gestellt, aber sie entscheiden ohne Einfluss durch den Erzieher, wie sie die Materialien einsetzen.&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ältere und jüngere Kinder sind gleichrangig. Um dies sicherzugehen moderiere ich.&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div&gt;Die Freiwilligkeit endet, wo ein Kind bereits eine wichtige Verpflichtung eingegangen ist. &lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;						&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Verlauf des Prozesses werden sich noch mehr wichtige Punkte erschließen, doch dies ist im Vorfeld das, was für mich von besonderer Bedeutung ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun noch Ziele formulieren und es kann losgehen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Bradley Hand ITC; font-size:16pt'&gt;&lt;strong&gt;Bühne frei!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-5411557595341688929?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/5411557595341688929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/01/theaterspiel-im-kindergarten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/5411557595341688929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/5411557595341688929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2010/01/theaterspiel-im-kindergarten.html' title='Theaterspiel im Kindergarten'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-4375637300268209893</id><published>2009-12-28T11:06:00.001+01:00</published><updated>2009-12-28T11:06:11.985+01:00</updated><title type='text'>Portfolio</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Schon lange war uns klar, was ein Portfolio im Kindergarten bedeutet. Wir haben uns lange ausgetauscht, haben Ideale eingeworfen und waren uns klar, dass einiges einfach keine Zeit finden wird im Alltag. Doch wir wollten versuchen so viel wie uns möglich ist umzusetzen von dem, was wir uns unter Portfolio vorstellen. Viel Literatur habe ich mir angeschaut, aber nur ein Buch schaffte es mich zu überzeugen. Schade eigentlich, dachte ich damals. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Buchtipp: &lt;a href='http://www.amazon.de/Portfolios-Kindergarten-das-schwedische-Modell/dp/3834602426/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1261994123&amp;amp;sr=8-1'&gt;http://www.amazon.de/Portfolios-Kindergarten-das-schwedische-Modell/dp/3834602426/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1261994123&amp;amp;sr=8-1&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch nun kam eine neue Kollegin ins Team und brachte mich zum grübeln. Nein, unser Konzept wird nicht umgeworfen, aber wir lassen gerne daran wackeln.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch was sie aus einer anderen Einrichtung mitbrachte, war so ganz anders, wie wir uns Portfolioarbeit vorstellten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch erst mal: Was ist Portfolioarbeit für uns?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Prozesse der Kinder werden nicht nur angestoßen und begleitet, sondern auch dokumentiert. Hierfür setzen wir Fotos, kleine Geschichten, freie Arbeiten und auch gezielt angeleitete Arbeiten ein. Dies können sein z.B. Bilder nach direkter Aufforderung mit einem festen Thema, Äußerungen uvm. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit einem Portfolio können wir uns und den Eltern deutlich machen, was ihr Kind geleistet hat. Ebenso kann man dies dem Kind deutlich machen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Soviel zu dem Portfolio, wie wir es uns vorstellen und wie wir es dann praktizieren, wenn die Zeit uns keinen Strich durch die Rechnung macht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch andere Einrichtungen und auch andere Konzepte gehen mit dem Zeitproblem ganz anders um. Feste Aufgaben, Arbeitsblätter und ein fester Plan, wann was im Portfolio zu sein hat engt zwar die Arbeit ein, befreit aber von dem Organisationsaufwand, der uns in die Verzweiflung treibt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch von Einrichtungen, die eine reine Sammlung der eigenen Werke in ihren Ordnern haben, habe ich schon gehört. Andere Einrichtungen verzichten ganz auf Ordner und wählen ein Modell mit Sammelmappen, in denen die Kinder unsortiert ihre Werke sammeln, auf die die Erzieher und die Eltern später zurück greifen können, sofern etwas in der Sammelmappe enthalten ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über die Vorteile der verschiedenen Systeme kann man diskutieren, über die Nachteile auch. Doch das möchte ich an dieser Stelle gar nicht tun. Vielmehr bin ich wieder einmal darüber verwundert, wie ein einfaches Konzept doch immer wieder neu interpretiert und grundsätzlich vollkommen unterschiedlich ausgelegt werden kann. Über Richtig und Falsch kann man glaube ich, nicht urteilen, wie so oft in der pädagogischen Praxis.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-4375637300268209893?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/4375637300268209893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/12/portfolio.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/4375637300268209893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/4375637300268209893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/12/portfolio.html' title='Portfolio'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-8457211069099723428</id><published>2009-12-28T01:00:00.001+01:00</published><updated>2009-12-28T01:00:35.666+01:00</updated><title type='text'>Was darf ich, Mama?</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Eine kleine Beobachtung im Bus:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Mutter nimmt ihr Kind aus dem Kinderwagen und setzt ihn neben mich auf den Sitz. Du setzt dich bitte hier hin. Der Junge, etwa zwei Jahre rutscht vom Sitz, läuft nach vorne zum Fahrer und lehnt sich über die Absperrung. Der Fahrer sagt nichts, sondern bleibt einen Moment länger an der zum Glück roten Ampel stehen, als unbedingt nötig. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Mutter: "Schatzi komm her, sonst wird die Mami böse" Dieses Gezwitscher hätte ich auch nicht ernst genommen. Da der junge Mann nicht kommt, läuft sie lächelnd nach vorne und holt ihn ab. Von der "bösen Mami" keine Spur. Er sucht sich beliebig seinen Sitzplatz aus, steht auf, läuft zu einem anderen Platz, fasst einen Mann am Bein an, den er offensichtlich nicht kannte. Endlich hat er scheinbar keine Lust mehr und setzt sich auf den von ihm gewählten Platz. Die Mutter steigt aus dem Bus. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Komm Schatzi, wir müssen hier heraus." Der Busfahrer wartet geschlagene 5 Minuten, bis das Kind reagiert, zu seiner Mutter läuft, die mit dem Kinderwagen in der Tür steht und den Bus verlässt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Woher soll das Kind wissen  was es tun darf und was nicht. Die geträllerten Hinweise seiner Mutter kann es in dem Alter noch gar nicht wirklich verstehen. Es weiß nicht, was die Mami meint mit "sonst wir die Mami böse". Sie zeigte es nicht. Er durfte alles tun und lassen, was er wollte. Er erhielt keinerlei Rückmeldung darüber, was gut und was schlecht ist, was gewolltes und was nicht gewolltes Verhalten ist. Mit jeder Geste, jeder Handlung fragt das Kind seine Mutter: "Darf ich das? Wirst du es mir erlauben?" Und was antwortet die Mutter durch ihre Handlung? "Natürlich darfst du das. Auch meine Worte haben keine Bedeutung für dich."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch woher kommt ein solches Vorgehen, dass ich auch im Kindergarten immer wieder erlebe. In dem unten beschriebenen Buch finden sich Erklärungen. Doch sind sie nicht der Gral der Erleuchtung sondern eher ein Schrei nach mehr Grenzen, mehr Autorität und mehr Sicherheit für das Kind. Denn wenn die Eltern nicht bereit sind Konflikte durchzustehen, leiden die Kinder darunter. Ihre Frage nach dem Richtig und dem Falsch wird nicht beantwortet. Kinder werden im Ungewissen darüber gelassen, was sie tun oder auch lassen müssen, um ein erfülltes Leben zu führen. Sie können ihre Gefühle nicht einordnen, den sie bekommen sie nicht wirklich vorgelebt. Was bedeutet es für das Kind aus meinem Beispiel, dass die Mama sauer ist? Gar nichts.  Die Worte werden zu einer Floskel, die sie in ihrem eigenen Leben nicht einordnen können. Doch wenn wir als Erwachsene den Kindern nicht zeigen, wie die Welt und wie sie selber funktionieren, dann werden viele dieser Kinder ihren Platz im Leben und in der Gesellschaft nicht finden können.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch was werden Eltern brauchen, um einen anderen Weg zu gehen? Die Zukunft wird hoffentlich für diese Eltern und vor allem für deren Kinder noch ein Umdenken bringen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/lesezeichen/michael-winterhoff-warum-unsere-kinder-tyrannen-werden-lesezeichen-2008-03-09-ID1204811039788.xml'&gt;http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/lesezeichen/michael-winterhoff-warum-unsere-kinder-tyrannen-werden-lesezeichen-2008-03-09-ID1204811039788.xml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-8457211069099723428?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/8457211069099723428/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/12/was-darf-ich-mama.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/8457211069099723428'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/8457211069099723428'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/12/was-darf-ich-mama.html' title='Was darf ich, Mama?'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-1052913877838890773</id><published>2009-12-27T17:44:00.001+01:00</published><updated>2009-12-27T17:44:22.630+01:00</updated><title type='text'>Leistungsbürger</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Von Eltern wird viel verlangt. Sie sollen ihr Kind fördern, für den Arbeitsmarkt vorbereiten und ihr innewohnendes Potential zur Geltung bringen. Das ganze bitte partnerschaftlich, liebevoll und bloß nicht zu streng. Schließlich haben wir alle das Schreckgespenst der früheren autoritären Erziehung im Kopf. Nein, dahin darf der Weg nicht gehen. Kinder sollen schließlich partizipativ mitwirken an ihrer eigenen Entwicklung. Durch Selbstaktivität sollen Kinder ihr Potential entfalten. Hierfür bekommen sie undenkbar viele verschiedene Angebote von den verschiedensten Institutionen. Von Frühenglisch bis zum Naturerleben, alles wird angeboten. Sei es Tanz zur Steigerung des Selbstvertrauens oder Frühmathematik, damit es später in der Schule besser mitkommt, Eltern stehen als Rabeneltern da, wenn sie solche Angebote nicht wahrnehmen. So kommt es schon früh zu Stundenplänen im Kindergarten. Manch einer erhofft sich optimale Chancen für sein Kind, wenn es bereits frühzeitig in einem privaten Kindergarten betreut wird. Integration in das normale Milieu einer Stadt? Fehlanzeige… &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stundenpläne prägen bereits das Leben von dreijährigen Kindern. Optimale Bedingungen, um später in der Schule zurecht zu kommen, meinen die Eltern und auch die dort arbeitenden Pädagogen. Selbstentfaltung, Selbstentdeckung? Vielmehr wird dem Kind schon frühzeitig beigebracht: Du bist etwas besonderes, und zwar dann, wenn du viel leistest. Doch was wird aus diesen Kindern. Angepasst an ein leistungsorientiertes Milieu: Manche kommen damit klar, ihre Gefühle hinter dem verborgen, was mit ihnen gemacht wird. Denn es ist das Beste für sie. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch andere halten dem Druck von zu hause nicht stand. Wer schon im Kindergarten leisten musste, von dem wird es in der Schule erst recht erwartet. Doch jeder steht mal an einem Punkt, wo der eigenen Wille oder die eigenen Leistungsfähigkeit einfach nicht mehr weiter möchte. Das kennen die meisten Erwachsenen sicherlich und warum sollte es Kindern anders ergehen. Immerhin lernen sie für ihre Eltern und für ihre Lehrer. Und die Erwartungen sind hoch. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So finden Kinder ihre Strategien heraus aus der Hilflosigkeit durch das System zu kommen. Den etwas anderes erwartet die Kinder nicht. Hilflos dem System ausgeliefert zu sein. Die einen werden sicherlich sich verbiegen, versuchen leistungsbereit zu sein. Doch die anderen werden rebellieren. Leistungsbürger, deren Emotionalität bereits im Kindergarten keinen Platz hatte. Wohin mit den Gefühlen. Verschütten? Oder doch lieber herausschreien? &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-1052913877838890773?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/1052913877838890773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/12/leistungsburger.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/1052913877838890773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/1052913877838890773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/12/leistungsburger.html' title='Leistungsbürger'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-6194419311298601123</id><published>2009-11-28T11:19:00.001+01:00</published><updated>2009-11-28T11:19:48.732+01:00</updated><title type='text'>Profilentwicklung</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;"Nur wer etwas besonderes bietet bekommt auch die Eltern in die Einrichtung, die etwas besonderes wollen. Die Einrichtungen, die das nicht tun, brauchen sich nicht wundern, wenn sie eben nur die Familien bekommen, die daran interessiert sind, dass ihr Kind von morgens früh bis abends betreut sind, damit sie sich nicht mehr kümmern brauchen. "&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Mit diesen Worten schaffte es eine Kollegin, in meinem Kopf wieder mal einen neuen Gedanken anzustoßen. Wie wichtig ist es eigentlich, sich von der Masse abzuheben? Und vielmehr, wie wichtig ist es, dies nach außen transparent zu machen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Die Intension von Eltern ihr Kind in einer Einrichtung anzumelden sind unterschiedlich. Die einen wünschen eine besondere Betreuung für ihr Kind. Die anderen wünschen sich eine Betreuung, die von ihnen selber nichts mehr fordert. So wurde mir berichtet von einer Kindergruppe mit 16 Kindern. Am Tag der Elternbeiratswahl war genau ein Viertel der Familien anwesend. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;In einer anderen Einrichtung waren fast alle da und die wenigen anderen mussten sich entschuldigen. Diese Eltern standen noch in der selben Woche beim neuen Elternbeirat und holte sich die Informationen ab. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Sicherlich ist das Milieu für das die Einrichtung da ist, ein bedeutender Faktor bei solchen Unterschieden. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 17pt'&gt;Doch der Gedankengang oben führte bei mir dazu, dass ich folgende These aufstellen möchte:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Eine Einrichtung, welche ihre pädagogische Arbeit aber auch deren Einschränkungen (Personal, finanzielle Mittel, usw.) für Eltern und außen stehende offen legt, erklärt sich selber. Dies führt zu Verständnis bei "Versäumnissen" aber auch zu einer erhöhten Bereitschaft zur Mitarbeit (die Erzieher geben ihr Bestes. Wir überlegen, wie wir sie unterstützen können, damit es nicht verpufft)&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div&gt;Wenn Eltern über den Tag im Kindergarten informiert sind, d.h. sie wissen, was ihr Kind erlebt und welche Konflikte, aber auch welche schönen Momente es im Tag erlebt hat, dann fühlen sich Eltern in der Einrichtung involviert.&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;						&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;So viel zu den Bereichen der Transparenz im Alltag. Und was hat das jetzt mit dem Profil zu tun?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Thesen gehen noch weiter:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div&gt;Eltern müssen im Vorfeld darüber informiert sein, wie und warum die Arbeit so gestaltet ist, wie sie es ist. Dazu müssen die Erzieher eine Linie haben und diese den Eltern klar verständlich verdeutlichen. Dann können sie sich für oder gegen eine Einrichtung entscheiden. Eltern, welche etwas besonderes wollen werden nachfragen. Doch es sollte selbstverständlich sein, dass nicht nur auf Nachfrage sondern generell den Eltern diese Informationen zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehört der mündliche Weg, aber auch der Schriftliche. Und wieder sind wir bei meiner 1. These. Wenn es nichts schriftliches gibt, sollten Eltern darüber informiert sein, warum es nichts schriftliches gibt, was sie sich anschauen können.&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;						&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wieder die Frage: Was hat das mit einem Profil der Einrichtung zu tun?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genau das ist es, was den Eltern im Vorfeld und auch im Verlauf immer wieder deutlich gemacht werden sollte. Die Erzieher orientieren sich am Profil. Und dies sind auch die Informationen, die den Eltern gegeben werden. Was machen wir, wie machen wir es und was wollen wir damit erreichen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses muss klar umrissen sein. Alle Erzieher der Einrichtung gehen in diese Richtung und verfolgen diese Ziele und den Weg dorthin. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Profil ist etwas, was schwer zu beschreiben ist, aber im Alltag klar umrissen sein sollte. Deswegen an dieser Stelle ein Beispiel:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Einrichtung möchte ganzheitlich, partizipativ arbeiten. Die Kollegen überlegen sich:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie verstehen wir dies?&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was müssen wir dafür im Alltag tun?&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Wege muss jeder für sich gehen, um dieses Ziel für sich zu erreichen&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Zielvorstellungen verbinden wir damit?&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wo liegen die Grenzen dessen?&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Können wir es mit dem Know-How in der Einrichtung schaffen oder brauchen wir dafür noch Unterstützung im Rahmen von Supervision oder Fortbildungen?&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie können wir vom jetzigen Arbeiten in den neuen Weg überleiten, ohne einen Bruch für die Kinder zu haben?&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie machen wir unseren Klienten (Eltern) dies deutlich?&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div&gt;Usw.&lt;span style='font-family:Arial'&gt;&lt;br /&gt;						&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Weg ist abgesteckt, die Ziele sind formuliert. Nun geht es an die Umsetzung des neuen Plans. Jeder Erzieher hat hier seinen eigenen Weg. Die Erzieherindividualität spielt eine große Rolle. Doch alle gehen in die selbe Richtung. Der Grundstein für das Profil der ganzheitlichen partizipativ arbeitenden Einrichtung ist gelegt. Dieser Weg wird nun über längere Zeit weiter verfolgt. Die Ziele werden immer wieder überprüft. Der Weg wird immer wieder den wandelnden Bedürfnissen der Gruppe angepasst. Dies geschieht durch ständige Überprüfung der eigenen Arbeit und der Arbeit im gesamten Team.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eltern werden in den Veränderungsprozess mit einbezogen. Nicht nur die Kinder werden partizipiert, auch deren Eltern. Soweit es pädagogisch vertretbar ist, werden sie in den Alltag und dessen Planung mit einbezogen. Um die Bedürfnisse der Kinder zu befriedigen wird nicht davor zurück geschreckt, Eltern anzusprechen, ob sie bereit sind, z.B. an einem Ausflug teilzunehmen, ein Projekt mit zu betreuen oder das gemeinsame Frühstück der Kinder und andere Aktivitäten auszurichten. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ideen werden verschriftlicht und den Eltern und Außenstehenden zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Einrichtung hat nun ein Profil. Es ist klar umrissen, warum und wie sie etwas machen. Den Eltern ist es klar und sie werden dies in ihrem sozialem Umfeld auch anderen mitteilen. Ist dieses Profil positiv für die Entwicklung der Kinder und sind die Eltern mit der Arbeit zufrieden, dann wird auch im weiteren Umfeld der Einrichtung ein positives Bild dieser Einrichtung entstehen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es kommen Eltern in diese Einrichtung, die sich bewusst für diese entschieden haben und nicht "einfach nur irgendeinen Platz" haben wollten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Erzieher bedeutet diese Entwicklung eine gewisse Mehrbelastung. Sie müssen von alten Strukturen abschied nehmen, Kompromisse eingehen und ihre eigene Arbeit überdenken. Für die meisten Erzieher kann es zu einer neuen Freude an der Arbeit und einem neuen Selbstverständnis kommen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch hierfür braucht es nicht nur die Offenheit aller Teammitglieder, sondern auch Zeit um gemeinsam zu planen, Ideen zu entwickeln und diese Umzusetzen. Leider ist dies Zeit in vielen Einrichtungen nicht gegeben. Die besten Ideen können den Kindern nicht zugute kommen, wenn die Kommunen, Länder und der Bund nicht bereit sind in die Erziehung der Kleinen und Kleinsten ausreichend Geld zu investieren. So bleiben viele Ideen eben Ideen. Und aus motivierten Mitarbeitern werden frustrierte Mitarbeiter, die irgendwann ihre eigene Offenheit für einen solchen Prozess dem personellen Engpass geopfert haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-6194419311298601123?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/6194419311298601123/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/profilentwicklung.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/6194419311298601123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/6194419311298601123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/profilentwicklung.html' title='Profilentwicklung'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-5471149160802367727</id><published>2009-11-26T08:01:00.001+01:00</published><updated>2009-11-29T01:08:20.081+01:00</updated><title type='text'>Bildungsverlierer</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,663310,00.html"&gt;"Bildungsverlierer"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was besonders hervorzuheben ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Schritt ist nicht riesig, aber der Effekt ist es", sagt Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung. Es sei weder besonders schwierig noch besonders teuer, die Zahl der Risikoschüler stark zu reduzieren. Wichtig sei unter anderem eine Förderung, schon bevor Kinder in die Schule kommen: "Lieber früh investieren als spät reparieren." (Auszug aus dem oben genannten Artikel, gefunden auf Spiegel Online)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-5471149160802367727?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/5471149160802367727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/bildungsverlierer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/5471149160802367727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/5471149160802367727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/bildungsverlierer.html' title='Bildungsverlierer'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-8015015322420921084</id><published>2009-11-22T17:47:00.001+01:00</published><updated>2009-11-22T17:47:59.298+01:00</updated><title type='text'>Qualität von Kindertagesstätten, Qualität von Erziehung in Institutionen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Woran hängt die Qualität von Kindertagesstätten? Seien es Horte, Kindergärten, Krippen oder gemischte Häuser. Hängt die Qualität an den Rahmenbedingungen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das würde bedeuten, dass noch so gute Arbeit in einem schlechten Umfeld keine Früchte trägt. Wenn die Räume zu klein, das Freigelände nicht groß genug oder das Budget nicht für neues Spielmaterial ausreicht, dann wäre keine gute pädagogische Arbeit mehr möglich. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich denke, dass man es also ausschließen kann. Es ist klar, dass schlechte Rahmenbedingungen in einer Einrichtung die Arbeit erschweren. Doch motiviertes Personal findet Wege. Manches mal nicht sofort, aber es werden Wege gefunden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Trägerschaft gehört zwar mit zu den Rahmenbedingungen. Trotzdem führe ich sie hier nochmal auf. Den die meisten Einrichtungen sind nicht nur finanziell mit einem Träger verbunden, sondern auch mit der Philosophie und dem Menschenbild. So ist es nicht nur eine einfache Rahmenbedingung, sondern schon fast ein Rahmen für all das, was man als Rahmenbedingung bezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So gibt es verschiedene Arten von Trägern. Kommunen, Firmen und gemeinnützige Vereine tummeln sich auf der Liste der Träger. Von kleinen Einrichtungen die fest zu größeren Betrieben gehören bis zur Elterninitiative treffen sich auf dem Markt kleinste bis große Angebote für die Kinderbetreuung. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ebenso bunt, wie der Markt und so vielfältig sind auch die Erwartungen des Trägers an die Einrichtung. Manchmal sind Ziele bewusst, manchmal unbewusst. Von der reinen Kinderbetreuung nach den Bedürfnissen des Unternehmens, bei dem die Eltern angestellt sind bis hin zur anthroposophischen Einrichtung, bei der die Eltern viel leisten müssen zeigen sich die verschiedensten Beweggründe und Ideale auf dem Markt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Somit schwankt hier sicherlich die Qualität, zumindest aus Sicht der betroffenen Eltern. Denn schließlich hat jede Betreuung ihre Qualität dort, wo das Klientel zufrieden ist. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daraus ergibt sich, nicht jede Einrichtung ist für alle etwas, und nicht jeder passt in jede Einrichtung. Wenn sich die dort arbeitenden Kräfte und die Eltern dessen bewusst machen, dann klärt sich hier schon, was unter Qualität zu verstehen ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch wie erklären sich massive Schwankungen innerhalb ähnlicher Grundphilosophien. Auch das Team, das innerhalb einer Einrichtung arbeitet ist maßgeblich an der subjektiven und objektiven Qualität der Kindertageseinrichtung beteiligt. Motivierte Mitarbeiter in einem Konzept, hinter dem sie stehen führen zu einer hohen Qualität. Hier obliegt es wiederum dem Träger, der Leitung und dem gesamten Team ein Konzept zu entwickeln, hinter dem alle Mitarbeiter stehen können. Denn wer selber einen Anteil an dem Ergebnis hat, ist motiviert und freut sich über die Fortschritte in der Einrichtung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für mich ist dies der wichtigste Teil bei der Entwicklung von Qualität. Wer gerne Arbeitet und sich mit seiner Arbeit identifizieren kann, ist auch den Tag über mit Herz und Verstand dabei.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gute Tage haben alle, schlechte auch, doch müssen sich diese Tage die Waage halten und die Freude an der Arbeit und dem Geleisteten muss überwiegen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-8015015322420921084?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/8015015322420921084/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/qualitat-von-kindertagesstatten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/8015015322420921084'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/8015015322420921084'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/qualitat-von-kindertagesstatten.html' title='Qualität von Kindertagesstätten, Qualität von Erziehung in Institutionen'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-3137390991533486377</id><published>2009-11-15T16:02:00.001+01:00</published><updated>2009-11-15T16:02:13.146+01:00</updated><title type='text'>Transparenz</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Im Kindergarten denkt man bei diesem Begriff wohl zuerst mal an Bastelmaterial und Laternenbau. Besonders in der momentanen Jahreszeit.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch handelt es sich hierbei um ein Ziel, welches zu vielen Verbesserungen der Zusammenarbeit Eltern- Erzieher führen kann.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was machen wir hier eigentlich den ganzen Tag und warum? Wieso sind die Strukturen so? Und vor allem, warum machen wir etwas nicht, was sich Eltern wünschen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun gilt in den meisten Einrichtungen, dass Fragen beantwortet werden. Aber hierfür müssen Eltern eben erst fragen. Bastelangebote werden schließlich ausgestellt und Ausflüge werden mit einem Aushang den Eltern bekannt gegeben. Doch kann Transparenz in der pädagogischen Arbeit noch mehr sein?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hierfür gibt es viele Handwerkszeuge. Einige Einrichtungen haben eine sogenannte Konzeption. Doch die Erstellung ist sehr langwierig und dauert einige Zeit. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch das Lesen einer solchen Konzeption kostet den Interessierten Zeit. Doch das soll uns nicht kümmern. Leider ist das größere Problem, dass in Konzeptionen die Inhalte der pädagogischen Arbeit zwar umschrieben sind, aber leider selten so verständlich sind, dass man sich die Arbeit jeden Tages davon ableiten kann. Außerdem ist eine Konzeption bei einem personellen Wechsel sofort hinfällig. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die nächste Möglichkeit sind Elternabende. Hier können Themen den Eltern dargestellt werden. Doch in welcher Form. Jede Einrichtung muss da ihre eigenen Wege finden. Und genügend Erzieher hierfür finden. Den die Erfahrung zeigt, dass leider manche Eltern dazu neigen in der Gruppe die Erzieher für Inhalte anzugreifen. Als ob man Kritik an einzelnen Punkten nicht mit den Erziehern besprechen könnte ohne seinen Frust in einem solchem Setting abzubauen. Das führt leider zu Verstimmungen auf beiden Seiten, was sich wiederum auf die Kinder auswirkt. Etwas was wir unter allen Umständen verhindern wollen. Aber das Setting ist immer noch besser, als vor den Kindern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einzelgespräche führen noch am ehesten zu einem Erfolg. Doch der zeitliche Aufwand mit allen Eltern einzeln zu sprechen ist groß.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Liste umfasst nur die gängigsten Methoden für Transparenz der Arbeit. Es gibt noch viele weitere. Doch dafür ist jetzt hier der Rahmen nicht gegeben. (Vielleicht ein anderes Mal ;-) )&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und auch wofür sich die Erzieher einer Einrichtung entscheiden müssen sie für sich klären und für das Klientel was sie haben. Denn es gibt auch Einschränkungen der Möglichkeiten durch das Milieu.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So können Bildungsniveau oder fehlende Deutschkenntnisse die eine Möglichkeit ausschließen und dafür andere Möglichkeiten in Betracht kommen lassen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist ein weiteres Feld der Arbeit im Elementarbereich, welches viel Überlegung und Anstrengung kostet. Aber meistens ist es das auch wert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-3137390991533486377?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/3137390991533486377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/transparenz.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/3137390991533486377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/3137390991533486377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/transparenz.html' title='Transparenz'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-9049132957163977559</id><published>2009-11-07T21:15:00.001+01:00</published><updated>2009-11-07T21:16:34.817+01:00</updated><title type='text'>Erziehermangel</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Man hört in vielen Fachbereichen von Fachkräftemangel. Doch nur die Eingeweihten wissen: Wir steuern in Deutschland auf einen massiven Erziehermangel hin.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedes Kind ab einem bestimmten Alter soll einen Rechtsanspruch auf einen Krippen- oder Kindergartenplatz bekommen, oder zumindest einen Betreuungsplatz.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kommunen fangen fleißig an sogenannte U3 (Unter- Dreijähige) Plätze auszubauen. Und einige Kommunen stehen nun bereits vor einem Problem, dass andere Kommunen noch bevorsteht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer soll die ganzen Kinder betreuen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es steigen jährlich Erzieher aus dem Arbeitsmarkt aus, ganz oder teilweise. Sei es um in Rente zu gehen, in den Mutterschutz oder um sich selber in einem anderen Bereich zu verwirklichen. Nachschub gibt es an den Fachschulen. Bislang konnten die jungen Erzieher die aussteigenden Erzieher ersetzen. In manchen Regionen gab es sogar einen Mangel an Arbeitsplätzen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch nun werden nicht nur Kindergarten- und Krippenplätze geschaffen. Mit ihnen entstehen tausende von neuen Stellen. Und wer soll diese besetzen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Parallel dazu, aber nicht wirklich produktiv läuft eine Diskussion über eine Akademisierung der Erzieherausbildung. Sollen die Erzieher doch an den Fachhochschulen statt an den Fachschulen ausgebildet werden. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Folge: der Zugang wird erschwert. Und damit auch die Anzahl derjenigen, die sich tatsächliche für diesen Weg entscheiden. Die steigenden Herausforderungen in dem Beruf rechtfertigen sicher einen Studiengang. Die miserable Bezahlung dagegen in keinem Fall. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier befinden wir uns mittlerweile in einer Klemme. Wie die Fachschulen, die Fachhochschulen und die Kommunen damit umgehen werden, wird sicherlich noch spannend.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-9049132957163977559?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/9049132957163977559/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/erziehermangel.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/9049132957163977559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/9049132957163977559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/erziehermangel.html' title='Erziehermangel'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-4906320298620887732</id><published>2009-11-06T19:00:00.001+01:00</published><updated>2009-11-06T19:00:03.604+01:00</updated><title type='text'>Stressfaktoren</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Irgendwie stressig so ein Kindergartenalltag. Doch woran liegt das? Wir haben das doch jeden Tag und müssten es doch eigentlich gewöhnt sein. Die mitleidigen Blicke der Menschen, die mal ihre Nichten und Neffen betreut haben, sind überflüssig. Den häufig wissen wir: Es liegt nicht (nur) an den Kindern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit den Kindern kann jeder von uns auf seine Art umgehen. Doch was da nicht sonst noch so lauert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kollegen sind krank, im Urlaub oder kommen einfach nur zu spät, weil der Morgen so "unschön" angefangen hat. Und schon fällt der Plan, was man machen wollte, wie man sich den Tag vorgestellt hat wie ein hübsches kleines Kartenhaus zusammen. Dann müssen in manchen Einrichtungen Aufgaben mit übernommen werden, die leider in der Stellenbemessung nicht vorgesehen sind. Dazu können Einkäufe, Materialmanagement, und das Anleiten von Hilfskräften wie hauswirtschaftliches und Reinigungspersonal gehören. Natürlich lässt sich diese Liste beliebig genau auseinandernehmen und auch je nach Einrichtung beliebig erweitern. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann kommen noch Organisation von Festen, Elternkooperation und die staatlich gewünschten Förderungen für die verschiedenen Teilbereiche unserer kleinen ganzheitlichen Geschöpfe. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und das klingt schon für manchen nach Stress. Doch ist das zwar anstrengend und zu einem gewissen Grad auch sehr stressig, aber es geht schlimmer.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Kindergarten ist fest in Frauenhand. Und wo viele Frauen aufeinander treffen, treffen auch sehr unterschiedliche weibliche Charaktere aufeinander. Natürlich gilt das auch bei männlich dominierten mit den Männern. Aber irgendwie schaffen die es häufiger doch ohne schlechte Luft miteinander umzugehen. Leider gelingt das nicht allen Frauenteams. Und dann gibt es dicke Luft. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So, und wer sich jetzt noch fragt: was ist den im Kindergarten stressig? Der nehme den oberen Teil und füge den unteren Teil dazu und er hat einen Stresspegel wie so mancher Topmanager.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-4906320298620887732?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/4906320298620887732/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/stressfaktoren.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/4906320298620887732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/4906320298620887732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/stressfaktoren.html' title='Stressfaktoren'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-7146291080899636599</id><published>2009-11-04T14:39:00.001+01:00</published><updated>2009-11-04T14:39:13.486+01:00</updated><title type='text'>Erziehungsverantwortung II</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Jetzt noch mal etwas allgemeiner gehalten:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Worum geht es bei dem Begriff Erziehungsverantwortung? Wer hat die Erziehungsverantwortung? Und warum interessiert mich das, wenn ich sie gar nicht haben möchte?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich wollen wir sie im Kindergarten haben. Wir möchten sie gemeinsam mit den Eltern stemmen. Das heißt, dass beide Seiten ihren Teil dazu beitragen. Interesse an der jeweiligen anderen Seite ist hier Voraussetzung. Natürlich müssen wir Erzieher uns auch an die eigene Nase fassen. Nicht alles, was uns interessiert, geht uns etwas an. Doch vieles was uns interessieren müsste nehmen wir im Alltag häufig nicht wahr.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch viel sieht man in den Momenten, in denen Eltern und Kinder noch oder wieder vereint sind. Man sieht, wie die Eltern mit den Kindern umgehen, wie die Kinder auf die Eltern reagieren und man bekommt eine Vorstellung davon, wie der bisherige und der weitere Tagesablauf war. Doch dafür braucht es Zeit und die nötige Aufmerksamkeit. Eltern können genauso viel wahrnehmen, mit der nötigen Zeit und der nötigen Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch was ist Erziehungsverantwortung?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.gender-mainstreaming.net/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Familie/elternkompetenz,did=12214.html'&gt;http://www.gender-mainstreaming.net/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Familie/elternkompetenz,did=12214.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser Staat hat hierzu eine nette Seite gestaltet, die ich hier mal einfügen möchte. Begriffsdefinitionen, die ich mir ausdenke könnten ungenau sein und damit am Thema vorbei gehen. Und genau das möchte ich doch bei einem solch wichtigen Themenbereich vermeiden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier wird auch geklärt, wer eigentlich die Erziehungsverantwortung hat. Nämlich die Eltern. Wir sind Unterstützer, aber wir können ihnen die Verantwortung nicht abnehmen. Wir können ihnen Hilfestellungen geben, sie moderieren und begleiten. Aber wir können sie ihnen nicht abnehmen. Denn genau das macht doch aus zwei Erzeugern Eltern. Die Begleitung, Betreuung und Erziehung ihrer Kinder nach ihren eigenen Vorstellungen. Wie schon im letzten Post erwähnt, würde ich den Eltern gerne wieder dieses ureigene Recht (und auch die Pflicht) ihr Kind zu erziehen zurück geben. Dies geht leider nicht, wenn wir weiter in die Richtung tendieren, die Kinder ganztags in die Einrichtung zu geben. Oder etwa doch? Ich bin der Meinung es ist möglich. Durch Partizipation der Eltern in der Einrichtung, durch engen Elternkontakt und vielleicht noch durch vieles mehr. Doch hier sind auch wieder wir als Erzieher gefragt Wege zu finden, wie wir den Eltern ihr Recht und ihre Pflicht zurück geben können. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch hier wieder :&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kommentar erwünscht ;-)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-7146291080899636599?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/7146291080899636599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/erziehungsverantwortung-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/7146291080899636599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/7146291080899636599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/erziehungsverantwortung-ii.html' title='Erziehungsverantwortung II'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-3516245061077618915</id><published>2009-11-04T09:47:00.001+01:00</published><updated>2009-11-04T09:47:46.270+01:00</updated><title type='text'>Erziehungsverantwortung</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Lieber Eltern,&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir wollen Ihnen gerne ein Stück der Erziehungsverantwortung zurück geben. Wir wissen, dass einige Eltern mit diesem Ansinnen erst mal überfordert sein werden. Schließlich ist die ganztägige Betreuung ab dem Kleinstkindalter ein Luxus, mit dem Sie sich schon lange arrangiert haben. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, es geht nicht darum, dass Sie mehr Zeit mit ihrem Kind verbringen sollen. Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf sind politisch gewünscht. Wie könnten wir da ein anderes Ansinnen an Sie stellen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, wir wollen nur nicht mehr allein die Verantwortung für ein Gelingen oder ein Scheitern der Erziehung haben, sofern man von Gelingen oder Scheitern sprechen kann. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und bitte liebe Eltern, bevor Sie kritisieren und kommentieren, reden Sie mit uns, schauen Sie sich die Einrichtung genau an und lassen Sie sich erklären, was eigentlich Ihr Kind bei uns so macht. Denn das ist wohl der größte Teil der Erziehungsverantwortung, den wir ihnen zurück geben können. &lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Wissen um das, was mit ihrem Kind bei uns geschieht.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ihre &lt;span style='font-family:Freestyle Script; font-size:18pt'&gt;Came Art&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-3516245061077618915?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/3516245061077618915/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/erziehungsverantwortung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/3516245061077618915'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/3516245061077618915'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/erziehungsverantwortung.html' title='Erziehungsverantwortung'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-6607208488073337763</id><published>2009-11-04T09:31:00.001+01:00</published><updated>2009-11-04T09:31:39.580+01:00</updated><title type='text'>Krankheitswellen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Immer wieder greifen Krankheitswellen in den sogenannten Gemeinschaftseinrichtungen um sich. Grippe, Kinderkrankheiten oder Magen-Darm Infektionen sind keine Seltenheit. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch umso mehr sich diese häufen, umso weniger sind berufstätige Eltern bereit, zu hause zu bleiben. Drohen doch existentielle Nöte. Und hier beginnt der Teufelskreis.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eltern bringen kranke oder kränkelnde Kinder in die Einrichtung, diese stecken die anderen Kinder und die Erzieher an. Und schon beginnt die erste Krankheitswelle. Doch weil die nächsten Eltern sich das nächste mal, wenn ihr Kind das erste Kind mit einer neuen Erkrankung ist, es sich nicht leisten können zu hause zu bleiben, kommt es in die Einrichtung. Und das erste kranke Kind wird ebenso wie einige andere Kinder von diesem Kind angesteckt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klingt kompliziert? Nochmal einfacher&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kind A kommt krank in die Einrichtung und steckt viele andere Kinder an. (1. Krankheitswelle)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kind B bleibt das erste mal zu hause.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kind B wird wieder krank. Die Elter können es nicht zu hause lassen, weil sie arbeiten müssen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kind B kommt krank in die Einrichtung. Kind B steckt viele Kinder an. (2. Krankheitswelle)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch nicht nur Kinder werden angesteckt, auch Erzieher. Dies kann zu massiven Personalengpässen führen. Und umso enger diese sind, umso geringer die Bereitschaft zu hause zu bleiben um niemanden anzustecken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alternative ist, den Kindergarten nur noch eingeschränkt zu öffen. Aber das will man möglichst vermeiden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun versteht man die Probleme der Eltern. Doch hier schaffen sie sich selber ein Problem. Den Ausweg daraus können sie nur selber finden, den irgendwo beginnt die Erziehungsverantwortung der Eltern. Und Moderation kann eben nur eines sein: Moderation!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-6607208488073337763?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/6607208488073337763/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/krankheitswellen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/6607208488073337763'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/6607208488073337763'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/11/krankheitswellen.html' title='Krankheitswellen'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-9095842217858633798</id><published>2009-10-29T16:54:00.001+01:00</published><updated>2009-10-29T17:56:40.881+01:00</updated><title type='text'>Kommentar erwünscht!</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Erzieherinnen scheinen doch Basteltanten zu sein. Nein, ich will nicht polarisieren. Ich habe einen Blog gesucht, der von Erziehern geschrieben ist und wo für die Masse geschrieben wird, was sie im Arbeitsalltag beschäftigt. Und nein, ich rede nicht von neuen Fingerspielen oder Basteltipps, sondern davon, dass sie sich mit dem auseinandersetzen, was sie täglich erleben, aushalten und leisten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun bin ich auf sehr fachliche Texte gestoßen. Menschen, die Konzepte vorstellen oder sich mit einzelnen Bereichen der Sozialpädagogischen Arbeit auseinander gesetzt haben. Teilweise auf fast schon akademischen Niveau und immer schön neutral gehalten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch das ist nicht meine Intension für diesen Blog und auch nicht das wonach ich gesucht habe. Also die Suchanfragen verändern oder gezielt nach Blogs von Erziehern suchen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das habe ich gemacht. Der Begriff Kindergarten oder Erzieher durfte nicht fehlen bei meiner Google Suchanfrage. Und ich erhielt einige Treffer. Dort gab es doch tatsächlich Blogs die sich gezielt an die Mitarbeiter des Elementarbereichs richteten. Schon dachte ich über einen Umzug zu einem solchen Anbieter nach. Austausch mit Gleichgesinnten! Kommentare von Menschen, die direkt aus der Praxis kommen. Kritische Auseinandersetzung mit den Themen unserer Arbeit. Ich war begeistert… und klickte den ersten Treffer an.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich fand sehr viele Basteltipps. Okay, zurück zu meiner Suchanfrage.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leider waren die nächsten Treffer auch nicht viel erfolgversprechender. Vielleicht irgendwo in dieser Masse an Basteltipps versteckt sich ja doch noch meine kritische Reflexion. Index anschauen… und wieder Enttäuschung. Aktuelles enthielt wirklich Aktuelles… zu den Jahreszeiten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die privaten Blogs von Erziehern brachte Ernüchterung. Okay, wer beschäftigt sich noch über die Arbeitszeit hinaus mit diesen Themen? &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Na ich! So etwas nenne ich Psychohygiene und es tut gut!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich verstehe ja, dass die Meisten über das schreiben, was sie lieben. Basteln ist schließlich ein anerkanntes Hobby. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So und nun zur Überschrift: Kommentare erwünscht! Wiedersprecht mir, gebt mir Links, die diesen Post wiederlegen. Ich wäre so froh darüber, wenn Erzieher doch nicht in der Mehrzahl als Basteltanten in Erscheinung treten würden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt;P.S. Ich rede hier von gepflegten Blog, damit meine ich Blogs, bei denen immer noch weiter gearbeitet und weiter gedacht wird.&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-9095842217858633798?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/9095842217858633798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/10/kommentar-erwunscht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/9095842217858633798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/9095842217858633798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/10/kommentar-erwunscht.html' title='Kommentar erwünscht!'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-4731113392042855416</id><published>2009-10-26T18:48:00.001+01:00</published><updated>2009-10-26T18:48:46.160+01:00</updated><title type='text'>Sprachlos</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;In meiner Praxis erlebe  ich manchmal Kinder, die zwar sprechen können, aber eben nicht in der Lage dazu. Angst und Unsicherheit  verschließt ihren Mund und die Grenze zu den ersten Worten in der Einrichtung scheint unüberwindlich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Kind wirkt hilflos in seiner Sprachlosigkeit, gefangen in seinem Schweigen. Die Worte rollen durch den Kopf, doch da ist eine Barriere. Was genau ist es, was Kinder in dieses Schweigen hinein treibt?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ratlos stehen wir Erzieher und die Eltern vor der Situation. Was anfänglich noch für Trotz gehalten wird, zeigt sich zunehmend als Belastung für das Kind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Gleichgewicht zu finden aus Entlastung und Druck stellt alle Beteiligten vor eine große Herausforderung. Und wann genau, empfiehlt man als Erzieher den Eltern den nächsten Schritt? &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch umso schöner der Moment, in dem das Kind anfängt zu sprechen. Erleichterung mischt sich mit einer inneren Befriedigung. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alles richtig gemacht. Bis zum nächsten sprachlosen Kind. Und die Unsicherheit und Ratlosigkeit beginnt von vorn. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und irgendwann werde ich nochmal etwas über die Qualifikation von Erziehern schreiben und darüber, wie dieser Berufsstand in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. ;-)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-4731113392042855416?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/4731113392042855416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/10/sprachlos.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/4731113392042855416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/4731113392042855416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/10/sprachlos.html' title='Sprachlos'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-5627439104338936258</id><published>2009-10-25T14:49:00.001+01:00</published><updated>2009-10-26T19:55:47.884+01:00</updated><title type='text'>Sprachscreening</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Bei der Erstellung des Wahlomats wurden die Beteiligten Parteien dazu befragt, wie sie zu einem flächendeckenden Sprachscreening stehen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die allgemeine Argumentation ging in die Richtung, dass so frühzeitig eine gezielte Förderung ansetzen kann, welche die Kinder sicher zur Schulreife führt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch was genau verstehen die Politiker unter Sprachscreening. Welche Ziele verfolgen sie damit.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kinder sollen in der Schule die deutsche Sprache beherrschen. Aus diesem Grund wird dieser Aufwand betrieben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ressourcen der Einrichtung spielen hierbei keine Bedeutung. Zumindest nicht bei der Planung solcher flächendeckenden Erhebungen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;30Minuten für jedes Kind. Es klingt nicht viel. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jede Erzieherin in einem, nach dem Mindeststandart, kommen 14,3Kinder die zu betreuen sind. 14,3 Kinder, welche Elterngespräche benötigen, pflegerische Versorgung und natürlich Ansprache durch die Erzieher. Doch da, wo kaum die Aufsichtspflicht gewährleistet ist, bekommen 30 Minuten für jedes Kind eine ganz neue Bedeutung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber mal abgesehen von der Situation in den Einrichtungen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kinder lassen sich nicht in ihre Einzelteile zerlegen. Wir Erwachsene machen dies gerne, um uns den Blick auf die Entwicklung der Kinder zu erleichtern und die Arbeit auch transparent gestalten zu können.  Sprache ist nur ein einzelner Knoten in einem Netz, an dem es selber und wir jeden Tag knüpfen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Hintergrund: Die Entwicklungsbereiche stehen niemals allein, isoliert von den anderen Bereichen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber kann es sein, dass Kinder überall, nur nicht im sprachlichen Bereich fit sind. Natürlich kann das vorkommen. Jedes Kind hat Bereiche, in denen es besonders gut ist, aber auch welche, die seine Schwächen darstellen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Politik schaut nun auf diese Defizite, anstatt in der Gesamtheit zu überlegen, wie die Kinder auf Dauer besser gefördert werden können.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn Erzieher Zeit haben, sich mit jedem Kind auseinander zu setzen, auf jedes einzelne Kind einzugehen, dann kann sich jedes Kind seinen Stärken und Schwächen entsprechend entwickeln und auch dem Schulerfolg steht nichts im Weg. Selbst dann, wenn es in den Kindergarten kommt und noch kein Deutsch spricht. Und auch dann, wenn es "richtige" Probleme hat, welche  als "medizinisch abklärungsbedürftig durch den Kinderarzt" bezeichnet werden, ist der enge Kontakt zwischen Kindern und pädagogischer Fachkraft, sowie den Eltern unverzichtbar.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch das Marketing der Bildungsministerien ist nicht schlecht. Das was sie schreiben klingt auch für mich verführerisch. Wenn da nicht diese leise Stimme im Hinterkopf wäre, welche die Defizitorientierung solcher Pläne anspricht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Marketing: &lt;a href='http://www.hessen.de/irj/HSM_Internet?cid=70cc3aa8b7453bb0b71f6941a7c4b532'&gt;http://www.hessen.de/irj/HSM_Internet?cid=70cc3aa8b7453bb0b71f6941a7c4b532&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-5627439104338936258?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/5627439104338936258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/10/sprachscreening.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/5627439104338936258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/5627439104338936258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/10/sprachscreening.html' title='Sprachscreening'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-5384671133508425422</id><published>2009-10-25T13:03:00.001+01:00</published><updated>2009-10-25T13:03:46.365+01:00</updated><title type='text'>Betreuungsgeld</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Laut der neuen Regierung bekommen wir ein Betreuungsgeld. 150Euro für die Menschen (wohl vor allem Frauen) die zuhause bleiben, um ihr Kind dort zu betreuen. (&lt;a href='http://www.stern.de/politik/betreuungsgeld-bar-oder-als-gutschein-1516545.html'&gt;http://www.stern.de/politik/betreuungsgeld-bar-oder-als-gutschein-1516545.html&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Somit ein Plus in der Familienkasse. Wenn man nun bedenkt, dass eine Krippenbetreuung schon bis zu 400 oder 500 Euro im schlimmsten Fall kosten kann, ist nun natürlich überlegenswert, das eigene Kind zuhause zu betreuen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch für den Staat lohnt es sich, die Zuschüsse für die Krippen und Kindergartenplätze liegen bei noch einmal bis das doppelte dessen, was die Eltern im schlimmsten Fall bezahlen müssen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Hierzu: &lt;a href='http://www.mittelstand-und-familie.de/xi-490-0-1000-169-28-de.html'&gt;http://www.mittelstand-und-familie.de/xi-490-0-1000-169-28-de.html&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man könnte nun argumentieren, dass die Menschen bestraft werden, die ihr Kind nicht in die Einrichtung geben, wenn sie keinen staatlichen Zuschuss erhalten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Argumentation bin ich zunächst ebenfalls gefolgt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch dann kam aus unerwarteter Richtung ein Hinweis, der mich von einem teilweisen Befürworter zu einem absoluten Gegner der "Herdprämie" machte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Werden die Kinder, welche die Hilfe und die Förderung in einer Einrichtung am dringendsten bräuchten (Kinder aus Familien mit teilweise sehr schweren Problemlagen) eine Einrichtung besuchen können?&lt;span style='font-family:Times New Roman; font-size:12pt'&gt;&lt;br /&gt;					&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;So haben mir Pflegeeltern vor einiger Zeit berichtet, dass Kinder aus ihrer Obhut in die Elterliche Obhut zurück mussten, weil diese das Kindergeld als Finanzspritze benötigten. Das Kind selber erhielt von diesem Geld nur so viel, wie es dringend zum überleben brauchte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute wird darüber diskutiert, die Eltern so früh wie nur möglich in die Einrichtung zu bekommen, um gerade diesen Kindern noch die Möglichkeit auf eine gesunde Entwicklung zu geben. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Fernseher ist aber billiger als ein Krippen- oder Kindergartenplatz und stellt weniger Forderungen an die Eltern, als die Erzieher. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Somit webt unsere Regierung immer weiter große Löcher in das soziale Netz, welches Kinder auffangen und nicht fallen lassen soll.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich weiß, dass es viele Eltern gibt, die gerne zu hause ihr Kind betreuen möchten, und diesen "Job" auch gut machen. Diesen würde ich gerne das Vertrauen aussprechen. Aber genauso wenig, wie  viele Jugendämter den Eltern bei den U-Untersuchungen vertrauen, genauso wenig vertraue ich der Gesamtheit der Elternschaft. Und das nur wegen den Wenigen, der kleinen Minderheit, welche die Mittel nicht nutzen, um ihrem Kind alle Chancen für eine gute Entwicklung zu geben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-5384671133508425422?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/5384671133508425422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/10/betreuungsgeld.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/5384671133508425422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/5384671133508425422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/10/betreuungsgeld.html' title='Betreuungsgeld'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8307744169911424876.post-2396510595597528086</id><published>2009-10-25T13:01:00.001+01:00</published><updated>2009-10-26T18:52:54.108+01:00</updated><title type='text'>Warum?</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Warum Bloggen? Das habe ich mich selbst auch gefragt. Und genau deswegen möchte ich den Versuch starten. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin in der Praxis der sozialen Arbeit, an der grundlegenden Basis aktiv. Im Kindergarten. Jeden Tag stehe ich vor den Problemen des Managements, der Elternkooperation und den überstiegenen Erwartungen an die Betreuung im Kindergarten durch die Gesellschaft.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Kindergarten soll es richten: Wir züchten die nächste PISA Elite heran, ermöglichen ihnen dreisprachig aufzuwachsen, sorgen für eine gesunde Ernährung, für ausreichend Bewegung, für ein kulturell abwechselndes Programm, für eine perfekte Sozialisierung… und das ganze natürlich im All Inklusive Paket mit möglichst geringem personellen Aufwand. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsere Eltern haben es gut. Der Träger hat sich vorgenommen, für ausreichend Menschen zu sorgen, die sich um die Kinder kümmern. Doch nicht überall ist das der Fall.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erziehung und Betreuung all inklusive mit 25 Kindern, 1,75 Erziehern und einem Budget für Material, was manchmal nicht mal nennenswert ist. Motivierte Erzieher bringen schon häufig eigenes Material mit und das bei dem wirklich bemitleidenswerten Gehalt, dass so mancher Träger zahlt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt hat sich was getan, aber leider nicht so, dass die Erzieher wirklich aufatmen können.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1648505_Kleinere-Gruppen-mehr-Erzieher.html'&gt;http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1648505_Kleinere-Gruppen-mehr-Erzieher.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die Zukunft? Was wird die bringen? Es wird sich zeigen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch dass unser Bildungssystem nicht nur überprüfenswert ist, sehen wir nicht nur an PISA. Da können wir auch einfach mal auf den Schulhof oder in eine 5. Schulklasse schauen. Aber bitte nicht am ersten Tag nach den Ferien. Die Entspannung des ersten Tages dürfte wohl kaum dem nahe kommen, was die Lehrer an unseren Schulen täglich erleben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und jetzt nochmal zu meinem Grund für das Bloggen: &lt;strong&gt;Es gibt viel zu erzählen&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8307744169911424876-2396510595597528086?l=deliberativ.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://deliberativ.blogspot.com/feeds/2396510595597528086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/10/warum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/2396510595597528086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8307744169911424876/posts/default/2396510595597528086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://deliberativ.blogspot.com/2009/10/warum.html' title='Warum?'/><author><name>Came Art</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17400852484536070115</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
